Medizinische Nahversorgung

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Mehr als ein Drittel der Hausärzte in Nordrhein-Westfalen werden in den kommenden zehn Jahren ihre Praxen aufgeben und womöglich keinen Nachfolger finden. Gleichzeitig steigt mit der älter werdenden Bevölkerung der Bedarf an hausärztlicher Versorgung.

Es ist unbestritten, dass die ärztliche Grundversorung im ländlichen Raum sich hierdurch zunehmend schwieriger sicherstellen lässt.

Eine Chance, der mangelnden Grundversorgung im ländlichen Raum aktiv zu begegnen, liegt in einer Gesetzesänderung, die es Vertragsärzten nun leichter macht, Filialpraxen zu eröffnen.

Galt früher die sogenannte Residenzpflicht für Vertragsärzte, die die Eröffnung einer Filialpraxis unmöglich machte, so reicht es für eine Genehmigung heute aus zu zeigen, dass sich mit der Zweigpraxis die medizinische Versorgung am neuen Standort verbessern und das Versorgungsangebot am Stammsitz sich nicht wesentlich verschlechtern wird.

Genau über diese Möglichkeit wurde in der Sadtteilbeiratssitzung am 26.8.2014 gesprochen.

Leider ist es noch nicht gelungen, einen Mediziner für diese Idee zu begeistern.

Dennoch kann positiv festgehalten werden, dass bei der letzten Zusammenkunft wichtige Ideen gesammelt wurden, die Antworten darauf geben, wie es möglich werden kann in Elte eine Filialpraxis zu eröffen oder vor Ort stundenweise Sprechstunden anzubieten.

Ein erster wichtiger Schritt, in Richtung einer Sicherung der medizinischen Naversorgung für die Zukunft.

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