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Altar in der Ludgeruskirche wird erhöht |
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map – Unruhig war es am Dienstagvormittag in der sonst so beschaulichen Pfarrkirche St. Ludgerus in Elte. Schon am Montag wurden Leuchter, Figuren und das Altarbild mit dem Heiligen Liudger abgenommen. Dienstag übernahm Norbert Elbeshausen mit seinen Mitarbeitern die Regie. Der Altar aus dem Jahr 1684 sollte um 45 cm erhöht werden und so in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden. Nach der Restaurierung durch die Firma Ochsenpfad aus Paderborn im Jahr 1972 wurde der Altar ohne den Sockel wieder aufgebaut. „Der Grund hierfür ist nicht mehr genau bekannt“, erinnert sich Helmut Kellers. „Es wurde aber erzählt, dass der damalige Pastor Heinrich Menker immer ein Bänkchen benötigte, um an den Tabernakel zu kommen, der auf dem Altar stand.“ Nun wurde aber das Bild des Heiligen Liudger zum Teil durch den Tabernakel verdeckt und die Gänse waren kaum noch sichtbar. Schon vor einigen Jahren hatte Hans Westhoff, gebürtiger Elteraner, angeboten, beim Herrichten des ursprünglichen Zustandes ehrenamtlich mitzuhelfen. Westhoff lebt in der Nähe von Stuttgart und war als Restaurator für Gemälde und Skulpturen 35 Jahre am Württembergischen Landesmuseum als Werkstattleiter tätig. „Inzwischen bin ich im Ruhestand, aber meine Leidenschaft ist es bis heute, alte Kunst zu erhalten“, freut er sich, dass der Altar nun doch höher gesetzt wird. Das 350jährige Gemeindejubiläum am 26. September 2011 war für den Kirchenvorstand der Anlass, trotz der angespannten Finanzlage grünes Licht für das Projekt zu geben, denn die Firma Elbeshausen arbeitet zum Selbstkostenpreis, Hans Westhoff und seine Frau Christa sind ehrenamtlich tätig und die Unterkonstruktion hat Reiner Westhoff kostenlos angefertigt.
Es war dann auch ein spannender Augenblick, als der 326 Jahre als Altar mittels Hydraulik angehoben und sicher auf dem neuen Untergestell abgestellt wurde. Eine Holzkonstruktion schützte den wertvollen Altar vor dem Umkippen nach vorn. Nun ist Hans Westhoff noch bis Freitag damit beschäftigt, die neuen Teile zu bemalen. Seine Frau kümmert sich um die leichten Schäden an den Figuren.
Zu den Gottesdiensten am Wochenende präsentiert sich der Altar dann in seiner ursprünglichen Größe.
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