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Grußwort zum Jahreswechsel 2009/2010

Liebe Leserinnen und Leser,

 
in diesen Stunden beenden wir ein nicht einfaches Jahr. Die Schließung des Karmann-Werkes in Rheine und die Aufgabe des Hertie-Standortes im Rathauszentrum stehen für die großen Verluste, die unsere Stadt, vor allem aber auch die in den Unternehmen beschäftigten Menschen in diesem Jahr hinnehmen mussten. Aber nicht nur diese, sondern auch weitere Unternehmen spürten in den vergangenen Monaten die strukturellen Veränderungen des Marktes oder die Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Nach der Sommerpause brachen die Einnahmen der Stadt aus der Gewerbesteuer dramatisch ein. Eine Haushaltssperre blieb unausweichlich, um das drohende Defizit im Stadtsäckel in Grenzen zu halten. Die bis zur Haushaushaltssperre noch nicht begonnenen Investitionsmaßnahmen blieben somit in diesem Jahr auf der Strecke.

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Weihnachtskonzert
map – „Standing Ovations“ bekam der Kinderchor der Ludgerusgemeinde gestern Abend von den Zuhörern. Zu einem kleinen Weihnachtskonzert hatte sich eigens eine Band aus Jugendlichen zusammengefunden, die den Kinderchor begleitete. Dezemberträume, Silber und Gold, Jedes Kind braucht einen Engel und Mitten in der Nacht sind nur einige Titel, die die jungen Sänger zusammen mit ihren Chorleiterinnen Heike Hesel, Sabine und Bianca Overesch einstudiert hatten. In gemütlicher Atmosphäre wurde zwischen den Titeln die Geschichte „Die vier Lichter des Hirten Simon“ vorgelesen und die entsprechenden Bilder dazu auf eine Leinwand projiziert. Begeistert reagierte das Publikum, als die 7jährige Franziska Overesch ganz allein das Lied  „…und wenn er wirklich wieder käm“ vorsang. Zum Schluss bedankten sich die kleinen Sänger und Sängerinnen bei den Chorleiterinnen für ein Jahr geduldige Arbeit. Die jugendlichen Musiker hatten heimlich „Happy Christmas“ einstudiert und sangen es den drei überraschten Damen vor. Eine spontane Sammlung für die Aktion „Lichtblicke“ erbrachte die stolze Summe von 221,77 Euro.    
 
Was geschah mit Hauskater Felix?
map – Sigrid Popp und Siegfried Drescher aus Elte bieten vielen Tieren eine letzte Heimat. Auf ihrer Wiese am Flurweg tummeln sich Pferde, Ziegen, Hühner und Katzen. Aber auch zu Hause vertragen sich Hund Bruno und Kater Felix. Moment – vertrugen, denn Kater Felix ist tot. Zunächst verschwand  Mitte Oktober eine Katze von der Wiese am Flurweg. „Wir haben uns gewundert, dass die fünf kleinen Kätzchen so jämmerlich schrieen“, erinnert sich Sigrid Popp. Aber die Katze blieb verschwunden, bis ein Spaziergänger das Tier zwei Tage später tot an der Brückenstraße fand. Äußere Verletzungen waren nicht festzustellen und natürlich dachten alle, die Katze sei überfahren worden. „Wir haben die kleinen Katzen dann der Katzenhilfe übergeben, denn wir konnten nicht fünf Kätzchen mit der Flaschen großziehen“, ergänzt Siggi Drescher. Mitte November verschwand dann erneut eine „Stallkatze“ von der Wiese. Auch diese wurde an der Brückenstraße gefunden, wieder auf Höhe der Einmündung Flurweg. Anfang Dezember verschwand Hauskater Felix. „Unter Hauskater hatte sein Revier rund um unser Haus. Er hat sich nie weit von hier entfernt“, blickt Siegrid traurig zurück. Am vierten Dezember wurde Felix tot aufgefunden, wieder an der Brückenstraße, nahe der Einmündung Flurweg.
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Kerzen ziehen mit Herbert Bülter
map – Im Juni trafen sich die Kinder der (damals) dritten Klasse mit Herbert Bülter, der am Heimathaus Elte Bienenvölker betreut. Schon im Sommer verabredeten sich die Kinder erneut mit dem Hobby-Imker, um im Dezember Kerzen zu ziehen. Am Donnerstag kam Herbert Bülter für einen Vormittag in die Schule. Im theoretischen Teil erfuhren die Kinder, wie Bienenwachs entsteht und wozu man dieses Wachs noch verwenden kann. „Bei Husten kann man zur Linderung der Beschwerden warmen Bienenwachs auf die Brust legen“, erklärte Herbert Bülter den staunenden Kindern. Bevor die praktische Arbeit begann erfuhren die Schüler, dass eine Kerze aus Docht und Wachs besteht. Der Docht ist die Seele der Kerze. Nun begann das langwierige Kerzen ziehen. In 25 Durchgängen tauchten die Kinder ihren Docht in das heiße Bienenwachs. Nach dem ersten Durchgang wurde der Docht stramm gezogen. In jedem dritten Durchgang schnitt Herbert Bülter die „Tropfnase“ unten am Docht ab. Nach jedem achten Tauchen mussten die Schüler ihre Kerze rollen. „Es ist überhaupt nicht langweilig“, begeisterten sich die Schüler. „Das Wachs riecht so schön und fühlt sich toll an.“ Nachdem alle Kerzen fertig waren reflektierten die Kinder im Stuhlkreis das Erlernte. Zu Weihnachten wollen alle ihre Kerze anzünden. 
 
2010 vier Blutspende Termine in Elte

map – Zwei Mal im Jahr parken die Busse des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes vor dem Feuerwehrgerätehaus in Elte. Die Elteraner lassen sich nicht lange bitten, und so konnten die Helfer am Montag 98 Spender zählen. Zum ersten Mal kam Lea Piepel zum Blutspenden, Christian Schnellenberg feierte ein kleines Jubiläum, es war seine 50. Spende. Er hat als Rettungssanitäter jeden Tag vor Augen, wie dringend die Blutkonserven benötigt werden. Vater Josef Schnellenberg feierte ebenfalls ein Jubiläum: 112 Blutspenden, diese Zahl ist für den Feuerwehrmann aus Leidenschaft natürlich eine ganz besondere Zahl…  

Im nächsten Jahr kommen die Busse des Roten Kreuzes vier Mal nach Elte! 

 
Laubharkaktion im Kindergarten
map – Ein Kindergarten mit vielen Bäumen drum herum – da können die Kinder im Sommer toll spielen. Aber was ist im Herbst, wenn die Blätter nach und nach zu Boden schweben? Der Elternrat des Ludgeruskindergarten in Elte hatte bereits zum zweiten Mal zur „Laubharkaktion“ eingeladen und viele Eltern kamen. Yvonne Herrdum nahm am Donnerstag anstelle des Kinderwagens die Schiebkarre, setzte ihren jüngsten Sohn Erik hinein und machte sich mit Laurenz auf den Weg zum Kindergarten. Viele kleine und große Hände halfen mit und gegen Mittag war das Gelände fast laubfrei. Nun muss Hausmeister Adalbert Janiszewski „nur“ noch die Laubberge vor dem Kindergarten wegschaffen. Die Erziehrinnen halfen kräftig mit und versorgten nebenbei Eltern und Kinder mit einem kleinen Picknick. Alle hatten viel Spaß, aber so manche Mutter hat am Donnerstag sicherlich mit ihrem Kind einen kleinen Mittagsschlaf gehalten.   
 
Tag des Ehrenamtes

map – Den heutigen Tag des Ehrenamtes möchte die Leiterin der Gemeindebücherei Elte, Andrea Pohlmeyer, zum Anlass nehmen, für die Arbeit im Büchereiteam zu werben. „Wir arbeiten zurzeit mit fünf Damen in der Ausleihe, so dass die Mitarbeiterinnen an jedem fünften Sonntag von zehn bis zwölf in der Bücherei mit der Ausleihe beschäftigt sind.“ In den monatlichen Vorlesezeiten wechseln sich Christa Overesch und Marlies Reeker ab und lesen den Kindergarten- und Grundschulkindern nach Jahreszeit ausgesuchte Geschichten vor. Andrea Pohlmeyer hat die Leitung der Bücherei vor zwei Jahren übernommen. Als „gelernte“ Bibliothekarin war es für sie nach elf Jahren Tätigkeit als Mutter und Hausfrau eine gute Möglichkeit, wieder – sehr flexibel – in ihrem Beruf tätig zu sein. „Ich habe viel Freude am Umgang mit Büchern, am Kontakt zu den Benutzern und freue mich über die Begeisterung der Kinder bei den Vorlesezeiten“, so Andrea Pohlmeyer. Unter ihrer Leitung hat sich das „Gesicht“ der Bücherei verjüngt und die Ausleihzahlen sprechen für eine engagierte Arbeit des ganzen Teams.

 

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Nikolaus besucht Frauengemeinschaft
map – „Zeit für mich“ war das Thema einer besonderen Adventsfeier, zu der das Team der Frauengemeinschaft Elte am Mittwoch ins Pfarr- und Jugendheim eingeladen hatte. Nur mit Kerzenlicht beleuchtet empfing die  54 Besucherinnen ein vorweihnachtlich geschmückter Raum. In dieser heimeligen Atmosphäre konnten sich die Damen sofort vom Zauber der Adventszeit einfangen lassen und sangen begeistert das erste Lied mit, das von den drei Gitarrespielerinnen Anne Göcke, Gerda Hegemann und Ulla Ostendorf begleitet wurde. Die Teamsprecherin Marion Piepel begrüßte alle mit einer kleinen Meditation über den Dezember. Nachdenklich lauschten die Frauen einer Geschichte über einen Waisenjungen, die von Gisela Fieker vorgetragen wurde. Bei Eierpunsch, Glühwein und Apfelpunsch war Zeit für intensive Gespräche, als es an der Tür klopfte und zwei Herren eintraten. Der Nikolaus und sein Knecht Rupprecht hatten es sich nicht nehmen lassen, den Damen einen Besuch abzustatten. Natürlich stimmten alle sofort das Nikolauslied an, um den frommen Mann und seinen Begleiter gebührend zu empfangen. „Von weit her bin ich gekommen und hab mit Freuden vernommen, dass es hier gibt ein volles Haus, voll mit Frauen, die sich freuen auf den Nikolaus“ begann der „heilige“ Mann seine Ansprache an die Frauen, während sein Knecht im Hintergrund für Ordnung sorgte. Nachdem er seine Gaben verteilt hatte, wünschte er den Damen noch einen schönen Abend: „Es war auch für mich ein schönes Erlebnis – 50 Frauen sind still weil ich rede“ und zog wieder von dannen. Nach einem Imbiss wurde noch viel gesungen und erzählt und ein herzlicher Dank aller Damen richtete sich an Silke Greß und Anne Schürbrock, die die Idee zu diesem stimmungsvollen Abend hatten.  
 
Goldener Kochlöffel verliehen

map – „Viele Köche verderben den Brei“ – der Eindruck könnte entstehen, wenn man die Kinder der 3. Klasse der Ludgerusschule Elte in der Küche erlebt. Aber nach kurzer Eingewöhnung geht alles geordnet zu, denn die Kinder bekommen von ihrer Lehrerin Frau Langer den „aid-Ernährungsführerschein“ überreicht. Zusammen mit der Oecotrophologin Gesa Dannemann lernten die Kinder spielerisch wichtige Küchentechniken und Hygieneregeln. Doch vor allem sollten die Schüler Lebensmittel mit allen Sinnen wahrnehmen und Spaß haben am Selbermachen, am Experimentieren und vor allem am gemeinsamen Essen. Am Ende der sieben Wochen der Vorbereitung stand ein schriftlicher Test und eine praktische Prüfung. Hierzu hatten die Kinder ihre Eltern eingeladen, die viel Spaß daran hatten, sich von den Kindern bewirten zu lassen. „Besonders gut haben mir die Backofenkartoffeln geschmeckt“, erinnert sich Alexandra an die Kochversuche. „Ich mochte am liebsten den Ostsalat“, ergänzt Stefan. Ein besonderes Erlebnis hatte Chris. Zu Hause aß er nie Kartoffelpüree. „Aber als wir es in der Schule selbst gemacht haben hat es mir ganz toll geschmeckt.“ Natürlich gehörten zu den Lerneinheiten auch, wie man einen  Tisch deckt und dass man sich vor dem Essen die Hände wäscht.

Aber die Schüler der dritten Klasse hatten viel Spaß beim Lernen und wollen nun auch zu Hause öfter beim Kochen helfen.

Alle Kinder bekamen den „Ernährungsführerschein“ überreicht. Besonders gut hatten Philipp Kammeier, Stefan Movcan und Jonas Pohlmeyer bei der Prüfung abgeschnitten. Als besondere Anerkennung überreichte Frau Langer den drei Meisterköchen einen goldenen Kochlöffel.

 
Nikolaus in der Ludgerus Kirche
map- Der Kinderliturgiekreis der Ludgerusgemeinde hatte am Sonntag zum Gottesdienst eingeladen und die Kirche war voll besetzt. Darüber freute sich besonders Pfarrer Pana, der neben der emmaus-Band auch die Kommunionkinder des nächsten Jahres begrüßte, die den Gottesdienst mitgestalteten. Die Geschichte des heiligen Nikolaus wurde von den Kindern als Predigtspiel vorgetragen. Als Tobias Franke am Ende des Gottesdienstes vortrug: „Der Nikolaus ist hier, schon klopft es an der Tür“, da klopfte es tatsächlich an der schweren Kirchentür. Zunächst verhalten, dann aber laut und deutlich riefen die Kinder „Herein“ und der Nikolaus trat ein. Nun wurde ein Lied zur Begrüßung angestimmt und alle sangen kräftig mit. Zur Freude der Kinder hatte der Nikolaus nicht nur gute Worte, sondern auch für jedes Kind eine Kleinigkeit dabei.  
 
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