Entwicklung der Wohnbauflächen in Elte

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Die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes für die Wohnbaulandentwicklung in Elte steht seit vielen Jahren auf der Agenda verschiedener Akteure in Elte.

In 2014/2015 Jahr hat sich die Arbeitsgruppe “Dorfentwicklung” unter der Beteiligung von Vereinen, Privatpersonen, Fachleuten, dem Stadtteilbeirat sowie politischen Vertretern regelmäßig getroffen, um diesen Prozess voranzubringen.

Ergebnisse der Arbeitsgruppe:Dörtelmann Dorfentwicklung
Hinter den Links verbergen sich die zusammengefassten Ergebnisse der Arbeit der Arbeitsgruppe.

Ergebnisse in der AG Dorfentwicklung
Flächennutzungsplan Elte

 

Aktuelle Entwicklungen

15.3.2017

Der Stadtentwicklungsausschuss hat den Bebauungsplan Nr. 297 , Kennwort: ” Zum Hermannsweg – Elte ” (Alte Hofstelle Schulte-Walter, Bild s.u.), genehmigt. Anders, wie bei Überplanung des gesamten Ideenraumes war dies bereits heute möglich, weil dieser Bebauungsplan dem gültigem Flächennutzungsplan entspricht und somit nicht der Genehmigung  durch die Bezirksregierung bedarf.

10.3.2017

Elte ist laut gültigem Landesentwicklungsplan zu klein (<2000 Einwohner), um eine Genehmigung für die Ausweisung neuer Wohngebiete bekommen zu können. Eine Chance mit der Bezirksregierung dennoch eine für Elte positive Entscheidung herbeizuführen liegt darin, dass wir für einzelne Gebiete (im Elteraner Konzept als Ideenräume bezeichnet) schlüssige Konzepte vorlegen können.

Nachdem nun klar ist, was mit der Hofstelle “Schulte-Walter” geschehen soll, geht es nun im nächsten Schritt darum, diese Ideen um die Überplanung des gesamten Denkraumes “Hermannsweg” zu ergänzen, um so zu dem geforderten Gesamtkonzept zu kommen.

Heute hat hierzu in der Stadtverwaltung ein Abstimmungsgespäch unter Beteiligung der Verwaltung (Frau Karasch, Herr Dr. Vennekötter, Herr Dörtelmann), des Vorsitzenden des Stadttentwicklungsausschusses Andree Hachmann sowie der Ratsfrau Birgitt Overesch stattgefunden, in dem das weitere Vorgehen hinsichtlich der Überplanung einzelner Ideenräume in Elte besprochen wurde.

Das Ziel ist die abschließende Überplanung des Ideenraumes “Hermannsweg” in 2017.

8.3.2017

Der sehr restriktive Landesentwicklungsplan der rot-grünen Landesregierung in NRW sieht nach wie vor das Ende der baulichen Entwicklung kleiner Orte und Dörfer unter 2000 Einwohnern vor.

Diese gesetzlichen Regellungen haben die bekannten Auswirkungen für den Dorfkern (keine Möglichkeit der Neuausweisung von neuen Baugebieten oder der zusätzlichen Genehmigung von einzelnen Baugrundstücken etc.). Sie führen aber ebenso dazu, dass über Jahrzehnte gewachsenene Strukturen, wie im Feriengebiet “Bockholter Emsfähre”, nicht in Wohngebiete umgewandelt werden dürfen.

Was die Vorgaben für Elte bedeuten und zu welchen Sorgen, Nöten und Existenzängsten diese bei einzelnen BürgerInnen führen, haben Andree Hachmann (Vors. Stadtentwicklungsausschuss) und Ratsfrau Birgitt Overesch in einem Arbeitsgespräch mit der Landtagskandidatin Andrea Stullich und anschließend im Austausch mit der IG “Bockholter Emsfähre” diskutiert.

Das Ziel muss sein, die Landesregierung von der Aufgabe der aktuell allzu restriktiven Haltung zu überzeugen.

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15.03.2016

Die Verwaltung hat die Ergebnisse der Beratungen in Elte zur Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes ( Wohnbauentwicklung im Ortsteil Elte) genutzt. Der Stadtplaner Herr Dörtelmann hat dieses Konzept auf der Stadtentwicklungsausschusssitzung am 15.3.2016 vorgestellt.

Nach der Beratung des Konzeptes hat der Ausschuss beschlossen, dass das Verfahren zum Bebauungsplan Nr. 297 „Zum Hermannsweg“ fortgeführt werden soll, so dass die Verwaltung den Bebauungsplanentwurf entsprechend vorbereiten kann.

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Demnach soll u.a. die Hofstelle Schulte-Walter für die Bebauung mit barrierefreiem Wohnraum überplant  werden. Das angrenzende Grundstück mit dem “alten Pastorat” unten auf dem Bild (s.o.) wurde als ortsbildprägend eingestuft. Eine weitergehende Bebauung auf diesem Grundstück wird daher aktuell nicht befürwortet.

Last but not least, hat Ausschuss die Verwaltung beauftragt, den Bebauungsplan Nr. 292 „Kolon-Eggert-Straße/Laugärten (Sonderbaugebiet)  für ein Änderungsverfahren mit der Zielrichtung der Schaffung eines Wohngebietes vorzubereiten.

23.4.2015
In der Stadtteilbeiratssitzung wurden die Ergebnisse der Beratungen der Arbeitsgruppe vorgestellt. Es wurde einstimmig beschlossen, der Verwaltung die Ergebnisse für die weiteren Planungen zur Verfügung zu stellen.

16.4.2015
Die Arbeitsgruppe hat sich heute mit der Vorbereitung der Stadtteilbeiratssitzung am 23.4.2015 befasst, auf der die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorgestellt und beraten werden.

18.3.2015
Die einzelnen “Denkräume” wurden betrachtet und übergeordnete Ziele für die Wohnbebauung in Elte formuliert. Die Arbeitsergebnisse werden nun zusammengefasst und in der kommenden Stadtteilbeiratssitzung vorgestellt und diskutiert.

9.2.2015
Unser Stadtplaner Herr Dörtelmann erläuterte den Teilnehmern der Arbeitsgruppe “Dorfentwicklung” den aktuellen Stand der Planungen für die weitere Entwicklung von Elte.

21.1.2015
Das Treffen der Arbeitsgruppe “Dorfentwicklung” im Heimathaus hat wie geplant stattgefunden.  Die TeilnehmerInnen: Christoph Achterkamp, Reinhold Hemker, Birgitt Overesch, Heinz Pöpping, Bernd Sievers, Bodo Schnellenberg,  Gertrud Vater und Theo Weischer haben ein Treffen mit unserem Stadtplaner Herrn Dörtelmann vorbereitet.

22.10.2014
Information der Elteraner zum aktuellen Stand der Entwicklungen auf der Stadtteilbeiratssitzung.

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Der Fachbereich 5 “Planen und Bauen” hat aktuell folgende Vorlage zur Information über den aktuellen Sachstand  herausgegeben:

Die Entwicklung der Wohnbauflächen im Ortsteil Elte ist seit Jahren ein Thema auf den unterschiedlichen Diskussionsebenen im Zusammenhang mit der Entwicklung des „Dorfes Elte“. Dabei geht es den beteiligten Akteuren (u.a. Stadtteilbeirat Elte; Initiative“ Dorf-Land-Zukunft“; Heimatverein Elte e.V.; Initatiative „Unser Dorf hat Zukunft“; EigentümerInnen; Stadt Rheine; …) neben der rein quantiativen Flächenentwicklung u.a. auch um

  • die Sicherung und Weiterentwicklung der ortstypischen Qualitäten,
  • die kritische Auseinandersetzung mit den ausgewiesenen Sonderbauflächen (SO-Reiterhof + Wohnen mit Pferden, SO – Wohnen + Arbeiten),
  • die Suche nach sinnvollen Nachnutzungsmöglichkeiten für brachliegende/ untergenutzte alte Hofstellen oder
  • die Initiierung von Wohnprojekten für besondere Nachfragergruppen, wie z.B. Seniorenwohnprojekte oder Mietwohnungen für jüngere Menschen.

Die vorstehenden Aspekte verdeutlichen, dass die Diskussion um die Entwicklung der Wohnbauflächen in Elte auf einer breiten inhaltlichen Ebene zu führen ist, um Fehlentwicklungen zu vermeiden und die integrierte Gesamtentwicklung des Ortes strukturiert voranzutreiben. Das Thema soll daher im Rahmen der folgenden Arbeitsschritte umfassend bearbeitet werden:

Bestandsanalyse und Klärung des Entwicklungsrahmens

Im Rahmen einer Bestandsanalyse werden die aktuelle Wohnbauflächensituation und die potentiell bestehenden Baumöglichkeiten (s. Flächennutzungsplan / Bebauungspläne) in Elte erfasst und bewertet. Mit der Bezirksregierung Münster wird der Rahmen für die Entwicklung der Wohnbauflächen in Elte anhand der Erhebungen diskutiert (Termine am 08.01. und 14.01.2015). Die Ergebnisse dieses ersten Arbeitsschrittes werden in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung „Planen und Umwelt“(StewA) am 14.01.2015 vorgestellt.

Aufzeigen der Entwicklungsspielräume und Festlegung der Entwicklungsziele

Die sich für Elte ergebenden Spielräume für die Wohnbauflächenentwicklung werden szenarisch dargestellt und sind zu diskutieren (StewA, Stadtteilbeirat). Zum Abschluss des 2. Arbeitsschrittes sind Entwicklungsziele für die Wohnbauflächenentwicklung festzulegen (StewA). Parallel muss eine Abstimmung mit der Bezirksregierung Münster erfolgen und sind Gespräche mit betroffenen EigentümerInnen zu führen, um umsetzungsfähige Lösungen zu erzielen.

Erstellung von teilräumlichen Konzepten

Bei Bedarf werden in enger Abstimmung mit den örtlich Betroffenen unter Beachtung der definierten Entwicklungsziele für einzelne Teilräume Nutzungs- und/ oder Gestaltungskonzepte z.B. in Form von städtebaulichen Entwürfen erarbeitet. Ggf. werden derartige Konzepte zur Überprüfung der Machbarkeit bereits im Arbeitsschritt 2 notwendig. Die politischen Gremien werden beteiligt.

Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung einzelner Projekte ist ggf. die Durchführung von Bauleitplanverfahren notwendig.

Die Arbeitsschritte bilden den methodischen Rahmen für den Planungsprozess und können bei Bedarf angepasst werden.

Es ist vorgesehen, die Arbeitsschritte 1-3 mit eigenem Personal durchzuführen und bis zum Herbst 2015 abzuschließen. Die Bauleitplanverfahren im Arbeitsschritt 4 sind bei Bedarf durchzuführen. Die Kostenübernahme für die bei den Bauleitplanverfahren anstehenden Aufgaben (FNP-Änd., B-Plan, Gutachten, …) ist im Einzelfall vor Einleitung der Verfahren zu klären.

 

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